Die Vortragsreihe zum „Exil“ des Bauhauses nach 1933 beginnt mit einer Anmoderation durch Andreas Braune von der Forschungsstelle Weimarer Republik. Anhand der Entstehungsgeschichte seines eigenen Fachbereiches, der Politikwissenschaft, verdeutlicht Braune die Folgen des Exilaufenthaltes vieler bedeutender Wissenschaftler, Denker und kreativer Geister in der Zeit der Machtergreifung. Die Biographien von Rings und Mendelsohn stehen hierbei wie exemplarisch für die Folgen dieses „Brain-Drains“ aus Deutschland in die Welt hinaus.
Vortrag von Christiane Lange: Bauhaus und Seidenindustrie. Design als Innovationsstrategie
Christiane Lange stellt in ihrem Vortrag die wechselseitige Beziehung zwischen Bauhäuslern und der Seidenindustrie der Stadt Krefeld vor, die sie im Rahmen des Projektes MIK (Moderne in Krefeld) aus vielseitigen Archivquellen mit ihrem Team zu erschließen versucht.
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Vortrag von Christof Rose und Ute Reeh: Bauhaus macht Schule! – Projekte für junge Leute & Bauhütte Wiesencafé
Zum Auftakt der Bildungssektion stellt Christof Rose von der Architektenkammer NRW verschiedene Projekte vor, deren Ziel es ist, Schüler und Jugendliche mit Architektur in Berührung zu bringen.
Abstract zum Vortrag von Katharina Fink: Ästhetische Bande? Geschichte, Gegenwart und Zukunft des künstlerischen Austausches zwischen Europa und Afrika
In einer hauntologischen Präsentation werden die ästhetischen Beziehungen zwischen den Kontinenten beleuchtet.
Abstract zum Vortrag von Christin Ruppio: Osthaus und die Folgen – Architektonischer Aufbruch im Westen
„Die Wirksamkeit des Museums zeigt sich einstweilen weniger über die Sammeltätigkeit […]. Bedeutsamer ist die erhebliche Zahl von Werken moderner Baukünstler im Hagener Stadtbilde.“
