Ab Freitag, den 2. August 2019 wird die Wanderausstellung “Weimar im Westen: Republik der Gegensätze” im Kulturkino von Vogelsang IP täglich von 10 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt gezeigt. Die Gedenkstätte mitsamt dem imposanten Gelände rund um die ehemalige NS-Ordensburg ist eine besondere Station: „“Weimar im Westen” steht in Vogelsang!“ weiterlesen
Besatzung und Alltag am Rhein (1918-1930): die Kölner Tagung im Rückblick
Auf einer eintägigen Tagungsveranstaltung haben sich neun ausgewiesene
Historikerinnen und Historiker am 27. Juni 2019 im Horion-Haus der LVR-Zentralverwaltung erstmals explizit den weniger erinnerten Besatzungsherrschaften am Rhein nach dem Ersten Weltkrieg gewidmet. Der Standort Köln war dafür in historischem Sinne berufen: „Besatzung und Alltag am Rhein (1918-1930): die Kölner Tagung im Rückblick“ weiterlesen
„Aufbrüche im Westen“: Kurzbericht der Akademietagung in Bensberg, 11.-12.5.2019

Am zweiten Maiwochenende fand im bergischen Bensberg die Tagung „Aufbrüche im Westen“ statt, eine gemeinsame Veranstaltung der Thomas Morus Akademie und des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte, zwei Institutionen, die auf eine in die achtziger Jahre zurückreichende Zusammenarbeit blicken können. Acht Referierende widmeten sich gemäß dem Prinzip „Weimar im Westen“ zentralen Entwicklungen im Rheinland „„Aufbrüche im Westen“: Kurzbericht der Akademietagung in Bensberg, 11.-12.5.2019“ weiterlesen
„Weimar im Westen“ in Lüdenscheid: Ausstellungsmacherin Tütemann und Museumsdirektor Trox ziehen Bilanz

Vier Wochen lang stand „Weimar im Westen“ im südwestfälischen Lüdenscheid. Zum ersten Mal machte die Wanderausstellung Station in einem Museum. Das Geschichtsmuseum Lüdenscheid hat mit einem eigenständigen regionalhistorischen Beitrag beeindruckt: In vier zusätzlichen Räumen erzählen zahlreiche Objekte, Dokumente und Fotografien vom Leben und Wohnen, von Kunst und Kulturszene, von Politik und weiblichen Stadtverordneten, aber auch von großer Not und Armut im Lüdenscheid der Weimarer Republik. Die Sonderausstellung „Weimar in Lüdenscheid“ ist auch nach Abreise der vier Kinowürfel zu sehen und wird sogar noch weiter ergänzt werden.
„Weimar im Westen“ steht in Köln!

„Weimar im Westen“ ist soeben ins Rheinland zurückgekehrt. Die multimediale Wanderausstellung wurde am vergangenen Montag, 01.04.2019, im Landeshaus des Landschaftsverbands Rheinland in Köln-Deutz eröffnet, wo sie nun gut sechs Wochen, bis zum 15.05.2019, zu sehen sein wird. Nach Düsseldorf und Lüdenscheid ist Köln die dritte Station der vier Kinowürfel auf ihrer Wanderroute durch Westfalen und das Rheinland. „„Weimar im Westen“ steht in Köln!“ weiterlesen
#SaveTheDate: gleich zwei Ausstellungseröffnungen aus dem Bauhausjahr-Programm „Hagener Impulse“ in März und April 2019
Die Kulturschaffenden der Stadt Hagen haben im Bauhausjahr eine ganze Reihe stadteigener Geschichten zu erzählen: der in Hagen 1921 verstorbene Museumsgründer, Mäzen und Netzwerker Karl Ernst Osthaus, Gründer des „Folkwang-Museums“ und des
„Deutschen Museums für Kunst in Handel und Gewerbe“,
war durch seine enge Verbundenheit mit Bauhaus-Gründer Gropius auch und vor allem im Vorfeld der Gründung ganz nah dran am Bauhaus. „#SaveTheDate: gleich zwei Ausstellungseröffnungen aus dem Bauhausjahr-Programm „Hagener Impulse“ in März und April 2019“ weiterlesen
Countdown zur Eröffnung: Kinowürfel der Wanderausstellung „Weimar im Westen“ im Landtag NRW aufgebaut

Einen Tag vor der offiziellen Eröffnung am 23. Januar 2019 versorgen wir Sie mit einer exklusiven Voransicht der Wanderausstellung, die unsere Ausstellungstechniker vergangene Woche im Landtag NRW mühevoll aufgebaut haben. „Countdown zur Eröffnung: Kinowürfel der Wanderausstellung „Weimar im Westen“ im Landtag NRW aufgebaut“ weiterlesen
“Bauhausland NRW?” Zum Nachhören: DLF-Interview mit Barbara Rüschoff-Parzinger, 10.1.2019
Am 10. Januar 2019 erhielten die Hörerinnen und Hörer des Deutschlandfunks Einblicke in die Hintergründe und Zielvorstellungen des Projektes “bauhaus 100 im westen”. Maja Ellmenreich interviewte Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger, Kulturdezernentin beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe.
Das Gespräch beleuchtete nicht nur die nordrhein-westfälischen Konzeptionen außerhalb des Bauhaus-Dreiecks “Weimar-Dessau-Berlin”, sondern auch die an Rhein und Ruhr auszumachenden Spuren – abseits der Architektur. Zu nennen ist beispielsweise die Entwicklung neuer Materialien, die neue Bauformen und Design überhaupt möglich machten.
Das Ruhrgebiet als Schmelztiegel der Kulturen: “Integration war durch den Sport möglich”
Ernst Kuzorra vom FC Schalke 04 beim Kopfball im Halbfinale um die Westdeutsche Meisterschaft: Dem Fußballspieler gelang die Integration durch den Sport.
Foto: FC Schalke 04
Es ist ein bewölkter Tag am 24. April 1932 in Duisburg. Das Fußballstadion ist dicht besetzt. Auf dem Spielfeld geht es um den Einzug in das Finale der Westdeutschen Meisterschaft für den FC Schalke 04 und den Meidericher SV 1931/32. Schalke gewinnt das Halbfinale am Ende überlegen mit 5:1.
Gesellschaft in der Weimarer Republik: “Westfalen war von unterschiedlichen ‘sozial-moralischen Milieus’ geprägt”
Die Fußballmannschaft des katholischen Sportverbands “Deutsche Jugendkraft” im westfälischen Raesfeld steht für den Katholizismus als ein prägendes Milieu in der Weimarer Republik.
Foto: LWL-Medienzentrum für Westfalen/Böckenhoff
Was haben die jungen Fußballspieler auf einem Foto aus der Weimarer Zeit gemeinsam? Das Alter, die Kleidung, die Begeisterung für den Sport? Es gibt eine Verbindung, die der Betrachter ihnen nicht ansieht und die man dennoch mit einiger Sicherheit bestimmen kann: Sie sind katholisch. Bei den Jugendlichen handelt es sich um eine Fußballmannschaft des katholischen Sportverbands “Deutsche Jugendkraft” im westfälischen Raesfeld um 1930. Der Katholizismus war neben dem Protestantismus und der Arbeiterbewegung eines der prägenden Milieus in Westfalen zurzeit der Weimarer Republik. Dieses Thema beleuchtet die Wanderausstellung “Weimar im Westen: Republik der Gegensätze” der Landschaftsverbände Westfalen-Lippe (LWL) und Rheinland (LVR) im Rahmen des Projekts “100 Jahre Bauhaus im Westen” ab Januar 2019 im Düsseldorfer Landtag.
