Digital resources in the Social Sciences and Humanities OpenEdition Our platforms OpenEdition Books OpenEdition Journals Hypotheses Calenda Libraries OpenEdition Freemium Follow us

#SaveTheDate: gleich zwei Ausstellungseröffnungen aus dem Bauhausjahr-Programm „Hagener Impulse“ in März und April 2019

Die Kulturschaffenden der Stadt Hagen haben im Bauhausjahr eine ganze Reihe stadteigener Geschichten zu erzählen: der in Hagen 1921 verstorbene Museumsgründer, Mäzen und Netzwerker Karl Ernst Osthaus, Gründer des „Folkwang-Museums“ und des
„Deutschen Museums für Kunst in Handel und Gewerbe“,
war durch seine enge Verbundenheit mit Bauhaus-Gründer Gropius auch und vor allem im Vorfeld der Gründung ganz nah dran am Bauhaus. Dies belegen u.a. mehrere hundert Briefe im Karl Ernst Osthaus-Archiv Hagen, die im Rahmen des Bauhausjahres editiert werden sollen. Osthaus förderte durch Kontakte und Aufträge in einer kapitalen Phase Gropius’ Karriere, sodass dieser später an die damalige Direktorin des Osthaus Museums schrieb: „Osthaus was instrumental in supporting me.“

Im später sogenannten “Hagener Impuls” entwickelte sich die Stadt Hagen zu einem der großen Schauplätze der Reformbewegung vor dem Ersten Weltkrieg. In den zwanziger Jahren spielte sich Wegweisendes auf dem Feld der Architekturmoderne ab. Das Aufblühen des Neuen Bauens unter dem Eindruck der wachsenden Großstädte und des Bedarfs an günstigem Wohnraum und kurzen Bauzeiten zeigt sich auch und vor allem in Hagen. Die bekannte “Cuno-Siedlung” im Stadtteil Wehringhausen ist dabei nur ein Thema, dem sich die Ausstellung “Zwischen Bauhaus und Diktatur – Die zwanziger Jahre in Hagen. Ausstellung des Stadtmuseums und des Stadtarchivs Hagen” im Osthaus Museum Hagen widmet (13.04.2019-02.06.2019). Vermittelt wird ein breit dokumentiertes Bild des Stadtgeschehens: Fotografien, Baupläne, Dokumente und Objekte aus dem Stadtarchiv und Stadtmuseum geben einen umfassenden Einblick in Wohnungsbau und Stadtplanung, aber auch in Leben und Gesellschaft im Hagen der zwanziger Jahre. Eröffnet wird am 12.04.2019 um 19:00.

Parallel zur stadthistorischen Schau werden im Emil Schumacher Museum mit “Ein Hagener am Bauhaus – die Stofflichkeit der Dinge” (24.03.2019-23.06.2019) Werdegang und Arbeiten des gebürtigen Hagener Malers und Experimentalfilmers Heinrich Brocksieper (1898-1968) am Bauhaus beleuchtet. Startschuss ist kommendes Wochenende, am 24.03.2019, 11:30. Die Person Heinrich Brocksiepers steht auch im Mittelpunkt einiger der vielen Hagener Führungen zum Bauhausjahr, z.B. am Sonntag, 31. März: Heinrich Brocksieper – Ein Hagener am Bauhaus, 12:15-13:15, Treffpunkt: Kunstquartier, Museumsplatz 1.

Weitere Veranstaltungen auf:

http://www.osthausmuseum.de/web/de/keom/aktuell/ausstellungen/bauhausjahr.html

http://www.esmh.de/web/de/esmh/ausstellungen/aktuellvorschau/ausstellung_brocksieper_bauhaus.html


OpenEdition schlägt Ihnen vor, diesen Beitrag wie folgt zu zitieren:
Maike Schmidt (22. März 2019). #SaveTheDate: gleich zwei Ausstellungseröffnungen aus dem Bauhausjahr-Programm „Hagener Impulse“ in März und April 2019. Das LVR-Blog zum Verbundprojekt. Abgerufen am 17. August 2026 von https://doi.org/10.58079/lw3a


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.