Ausgangspunkt für die genre- und epochenübergreifende Ausstellung Bauhaus und Amerika. Experimente in Licht und Bewegung ist die Emigration ehemaliger Bauhäusler wie Anni und Josef Albers, László Moholy-Nagy und Xanti Schawinsky nach Amerika sowie ihre wechselseitigen Beziehungen mit Künstlerinnen und Künstlern wie beispielsweise John Cage, Merce Cunningham, Robert Rauschenberg sowie Barbara Morgan.
Durch das erzwungene Schicksal der Emigranten gelang ein Brückenschlag zwischen den progressiven künstlerischen Strömungen in Europa und denjenigen in Amerika, die neue Impulse erfuhren. „Abstract zum Vortrag von Tanja Pirsig-Marshall: Bauhaus in Amerika“ weiterlesen
Ausstellung: Josef Albers Aufbruch in die Moderne in Josef Albers Museum Quadrat Bottrop

Das Frühwerk Josef Albers (1888– 1976, beleuchtet die Ausstellung des Josef Albers Museum Quadrat Bottrop. Geboren in der kleinen aufstrebenden Bergarbeiterstadt, ließ der junge Albers sich bei Besuchen im – damals noch Hagener – „Folkwang Museum“ von Werken großer, in Deutschland fast unbekannter Meister inspirieren: Cézanne, Gauguin, Matisse, sah aber auch Werke außereuropäischer Kunst und Kunsthandwerk, was dort gemeinsam präsentiert wurde. Mit seinem Anspruch an Qualität und künstlerische Gestaltung versuchte Albers in seinen Arbeiten etwas ebenso zeitlos Gültiges zu schaffen, jenseits von Modeströmungen und expressionistischer Darstellung.
Ausstellung: Anni Albers-Retrospektive in der Kunstsammlung NRW, K20 Grabbeplatz in Düsseldorf (9.6.-9.9.2018)

Anni Albers (1899−1994), allzu oft nur in einem Atemzug mit ihrem Ehemann, dem Bauhaus-Künstler Josef Albers, genannt, hat ihr ebenso beeindruckendes wie nachhaltig wirkendes künstlerisches Werk am Webstuhl geschaffen. Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen stellt das facettenreiche Lebenswerk der Künstlerin, Handwerkerin, Designerin, Lehrerin und Autorin nun ins Zentrum einer umfassenden Ausstellung.
